
Im Verfahren Karotis-Revaskularisation wird die offen-chirurgische wie auch die mittels Katheter durchgeführte Wiedereröffnung bzw. Erweiterung der, das Gehirn versorgenden Halsschlagader (Karotis, lat. Arteria carotis) betrachtet. Eine Verengung der Halsschlagader beruht meistens auf Verkalkungen und geht mit einem erhöhten Risiko für Durchblutungsstörungen im Gehirn, bis hin zum Schlaganfall, einher.
Zu den Qualitätsindikatoren gehören unter anderem die Indikationsstellung (medizinische Notwendigkeit der Operation), vor und nach dem Eingriff auftretende neurologische Auffälligkeiten (z. B. Sprachstörungen) sowie schwere Komplikationen wie bleibende Schlaganfälle und Todesfälle.
Je nach Indikationsgruppe – A = Asymptomatische Karotisläsion, B – Symptomatische Karotisläsion, C – Karotiseingriffe unter besonderen Bedingungen (z. B. Notfalleingriffe), D – Simultaneingriffe (z.B. gleichzeitige Operation am Herzen oder der großen Schlagader) – werden die Qualitätsindikatoren in den Rechenregeln unterschiedlich berechnet und bewertet.
Erfasst werden Patientinnen und Patienten, die stationär in Krankenhäusern behandelt werden.

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