Gynäkologie

Gynäkologische Operationen (QS Gyn-OP)

Im Verfahren Gynäkologische Operationen werden Operationen (Schlüsselloch-Technik) der Eierstöcke und Eileiter betrachtet.

Zu den Qualitätsindikatoren gehören unter anderem die Indikationsstellung (medizinische Notwendigkeit der Operation) unter Berücksichtigung eines anzustrebenden Organerhaltes auch bei Frauen jenseits der Menopause (Wechseljahre), mögliche Verletzungen weiterer Unterleibsorgane im Rahmen eines laparoskopischen Eingriffes („Schlüssellochchirurgie“) sowie der Verbleib eines zur Operation angelegten Blasenkatheters länger als 24 Stunden nach der Operation, der zum Beispiel ein Risiko für die Entwicklung einer Blasenentzündung darstellt.

Erfasst werden Patientinnen ab dem elften Lebensjahr, die stationär in Krankenhäusern behandelt werden (belegärztliche Behandlungen werden als stationäre Versorgung betrachtet).

Mamma-Chirurgie (QS MC)

Im Verfahren Mamma-Chirurgie wird das operative Vorgehen bei gutartigen und bösartigen Neubildungen der Brust bei Frauen und Männern betrachtet.

Zu den Qualitätsindikatoren gehören unter anderem die histologische (feingewebliche) Untersuchung einer Gewebeprobe zur Therapieplanung, die Markierung des zu entfernenden Gewebes, die Untersuchung des sogenannten Wächterlymphknotens (Sentinel Lymphknoten) sowie die Durchführung einer interdisziplinären Tumorkonferenz. Ziel ist eine umfassende und interdisziplinäre Behandlungsplanung und die Gewährleistung einer optimalen Versorgung der Betroffenen, um sowohl Unter- wie auch Übertherapie zu vermeiden.

Erfasst werden Patientinnen und Patienten, die stationär in Krankenhäusern behandelt werden (belegärztliche Behandlungen werden als stationäre Versorgung betrachtet).